Auftrag einreichen

Ihre Auswahl:

Themenbereich: Anmeldung eines Hundes (nach dem Landeshundegesetz)

Neuer Auftrag: Anmeldung eines Hundes (nach dem Landeshundegesetz)

Beschreibung

Anmeldung eines Hundes (nach dem Landeshundegesetz)

Das Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, kurz Landeshundegesetz - LHundG NRW, wurde vom Landtag NRW am 18. Dezember 2002 beschlossen. Es ersetzt die Landeshundeverordnung (LHV NRW) vom 30. Juni 2000. Das Gesetz soll Gefahren abwehren und vorbeugen.
Die Umsetzung wird durch die Verwaltungsvorschriften zum Landeshundegesetz (VV LHundG NRW) vom 2. Mai 2003 und die Ordnungsbehördliche Verordnung zur Durchführung des Landeshundegesetzes NRW (DVO LHundG NRW) vom 19. Dezember 2003 näher bestimmt.

Zu den Bestimmungen dieses Gesetzes zählt, dass die Haltung eines Hundes, der ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreicht (großer Hund) von der Halterin oder vom Halter bei der zuständigen Ordnungsbehörde anzuzeigen ist.

Es sind Nachweise über die Kennzeichnung des Hundes mit einem Mikrochip, den Abschluss einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung und der Sachkunde vorzulegen. Die Sachkunde ist in der Regel durch Bescheinigung einer Tierärztin oder eines Tierarztes nach erfolgtem Test nachzuweisen.

Das Gesetz beinhaltet Rasselisten. Als gefährliche Rassen gelten Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden. Das Gesetz umfasst auch Auflagen für die Haltung von Hunden bestimmter Rassen wie Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastín Español, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu.

Die Haltung dieser Hunde ist erlaubnispflichtig! Die Erlaubnis wird nur erteilt, wenn die den Antrag stellende Person das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat und in der Lage ist, den Hund sicher an der Leine zu halten und zu führen.
Darüber hinaus sind außer Chipnummer und Versicherungsnachweis auch Nachweise über die verhaltensgerechte und ausbruchsichere Unterbringung des Hundes, ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Sachkundenachweis (in der Regel mittels Test bei einem/r amtlichen Tierarzt/ärztin) vorzulegen.

Wichtig! Halter von gefährlichen Hunden haben ein besonderes privates Interesse nachzuweisen, was schwerlich möglich ist. In der Regel besteht ein öffentliches Interesse an der weiteren Haltung nur dann wenn der Hund von einem Tierheim übernommen wird.   
Ebenso sind Bestimmungen zum Leinen- und/oder Maulkorbzwang enthalten.

 

Kontaktdaten

Amt für Recht und Ordnung

Schenkelstraße 6 - 8

52349 Düren

regio iT Version bis-portlet: 3.6.1

Sie möchten eine Dienstleistung der Stadtverwaltung Düren nutzen?

Dann klicken Sie in der entsprechenden Kategorie auf die gewünschte Dienstleistung und informieren Sie sich.

Sie haben zwei Möglichkeiten Kontakt aufzunehmen:

Nutzen Sie den sicheren Weg und melden Sie sich im Bürgerportal an. Sie können dann ihre Daten in das hinterlegte Formular eingeben und so sicher über das Bürgerportal mit uns kommunizieren.

Alternativ können Sie auch eine E-Mail schicken. Beachten Sie bitte hierbei die Hinweise zur elektronischen Kommunikation.